Einsatzreiche Tage

Zwei tschechische Bergsteiger stiegen am 29. August 2026 über einen Klettersteig zum Gipfel des Hohen Dachsteins auf. Beim Abstieg stürzte einer der Männer gegen 20:15 Uhr im Bereich der Steiner Scharte auf dem vereisten Gletscher und verletzte sich an der Schulter. Während des Anflugs des Rettungshubschraubers C14 rutschte der zweite Bergsteiger durch die Windverhältnisse auf dem Eis aus, stürzte in eine Mulde und zog sich Prellungen sowie Abschürfungen zu. Aufgrund einer fehlerhaften Tourenplanung befand sich das Duo nicht auf dem Weg zur geplanten Bergstation der Hunerkogelbahn. Beide Personen wurden vom Hubschrauber C14 ins Krankenhaus geflogen.

 

Zwei Personen stiegen am 30. August 2026 gegen 09:30 Uhr von der Gjaidalm in Richtung Taubenkogel auf, um über das Gjaidkar zur Simonyhütte zu wandern. Zu Beginn des Gjaidkars stolperte eine Person im steilen Gelände, überschlug sich mehrmals, rutschte rund zehn Meter ab und erlitt eine stark blutende Wunde an der Stirn. Nach dem Alpinnotruf lokalisierte die Besatzung des Notarzthubschraubers C-99 die Stelle gegen 16:00 Uhr, führte eine Taubergung durch und flog die Verletzte nach einem Zwischenstopp an der Simonyhütte ins Krankenhaus. Der unverletzte Begleiter wurde um 16:20 Uhr vom Polizeihubschrauber Libelle Quebec aufgenommen und nach Hallstatt gebracht.

 

Zwei 70-jährige niederländische Wanderer waren am 01. September 2026 ab 08:00 Uhr von der Adamekhütte über die Hosswandscharte und den Hohen Trog unterwegs zur Simonyhütte. Gegen 13:30 Uhr stolperte einer der Männer kurz nach einer Rast am Hohen Trog und fiel kopfüber gegen Felsblöcke. Er zog sich eine stark blutende Wunde am Kopf zu und war bewegungsunfähig. Nachkommende Wanderer setzten den Notruf 112 ab. Die Bergrettung Hallstatt und der Notarzthubschrauber C14 wurden alarmiert, welcher den Verletzten mittels Seilwinde barg und nach Erstversorgung an der Simonyhütte in ein Krankenhaus flog. Der Begleiter und die Ersthelfer setzten den Weg zur Simonyhütte selbstständig fort.

 

Eine 58-jährige Wandererin aus Deutschland ging am 02. September 2026 von der Adamekhütte in Richtung Simonyhütte. Beim Abstieg von der Hosswandscharte zum Hohen Trog verspürte sie gegen 12:00 Uhr bei einem größeren Schritt nach unten einen plötzlichen Schmerz im Knie. Wegen der Schmerzen und der Verdachtsdiagnose eines Bänderrisses war ein Weitergehen unmöglich. Die Bergrettung Hallstatt verständigte einen Rettungshubschrauber, der die Frau mittels Tau barg und in das Krankenhaus flog.

 

Ein 38-jähriger Mann aus einer neunköpfigen Urlaubergruppe knöchelte am Vormittag des 05. September 2026 beim Abstieg von der Simonyhütte zur Gjaidalm um. Auf dem regennassen Wanderweg zog er sich eine Verletzung am rechten Sprunggelenk zu. Wegen des abgelegenen Unfallortes veranlasste der Einsatzleiter der Bergrettung Hallstatt einen Einsatz des Notarzthubschraubers C14. Die Crew nahm den Mann trotz Nebels und leichten Niederschlags auf und brachte ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus.

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