Am gestrigen Sonntag, den 07. Juni, hielten wir eine intensive und lehrreiche Einsatzübung im Echerntal ab. Im Fokus stand dabei nicht nur die technische Seiltechnik, sondern vor allem die Festigung eines neuen Rettungssystems, das in den vergangenen Ausbildungseinheiten bereits schrittweise aufgebaut worden war: die moderne Maestro-Methode.
Das Szenario: Schwerer Radsturz im unwegsamen Gelände
Als Übungsannahme diente ein realistisches und forderndes Szenario: Ein Radfahrer war vom Weg abgekommen und rund 20 Meter tief über steiles, teils senkrechtes Gelände abgestürzt. Um die Situation so realitätsnah wie möglich zu gestalten, stellte sich unser Sanitäter Moritz als „Verunfallter“ zur Verfügung. Dadurch gefordert, mussten die ersteintreffenden Retter sofort die medizinische Erstversorgung und das Patientenmanagement unter schwierigen Geländebedingungen übernehmen.
Technische Präzision im senkrechten Fels
Parallel zur Erstversorgung wurde von der Mannschaft ein solider Standplatz errichtet. Das Hauptaugenmerk lag auf dem reibungslosen Zusammenspiel der Mannschaft und dem Einsatz der neuen Maestro Methode. Nach den vorbereitenden Übungen der letzten Wochen konnte das System nun unter realistischen Bedingungen „gescheit“ und hocheffizient geübt werden.
Dank der präzisen Seiltechnik und der konzentrierten Teamarbeit gelang es der Mannschaft, die Rettung des Patienten im senkrechten Felsgelände sicher und kontrolliert nach oben durchzuführen.
Die Übung war ein voller Erfolg! Die investierte Zeit in die Ausbildung der neuen Methode hat sich bezahlt gemacht – alle Handgriffe saßen und wir konnten enorm viele wertvolle Erkenntnisse für kommende Realeinsätze mitnehmen.
Gemütlicher Ausklang und Nachbesprechung
Ein großer Dank gilt Philipp für die hervorragende Ausarbeitung und Leitung dieser lehrreichen Übung. Nach dem erfolgreichen Abbau des Materials wurde der Ausbildungstag im Rahmen einer kurzen Nachbesprechung und Sitzung im Einsatzraum kameradschaftlich beendet.
