Ein Wintersportler unternahm am 17.04.2026 eine Skitour am Dachsteinplateau. Geplant war die Begehung der sogenannten „Rumpler Runde“.
Beim Erreichen der steileren Passagen im Bereich des Ramsauer Gletschers traten zunehmend Probleme mit seiner Bindung auf, die sich wiederholt ungewollt öffnete. Dadurch kam er nur noch langsam voran. Gegen 18:18 Uhr erreichte der Skitourengeher schließlich den höchsten Punkt der Tour unterhalb des Hohen Dachsteins.
Im Anschluss fuhr er entlang der Spur des Pistengeräts in Richtung Simonyhütte ab. Auf etwa 2.275 Metern Seehöhe, unweit des Schöberls, öffnete sich erneut der Vorderbacken der Bindung. Aufgrund der bereits fortgeschrittenen Zeit setzte der Mann um 19:14 Uhr über den Alpinnotruf 140 einen Notruf ab.
Daraufhin wurden die Bergrettung Hallstatt sowie ein Alpinpolizist der AEG Gmunden alarmiert. Zusätzlich wurde umgehend ein Polizeihubschrauber angefordert, um den Wintersportler noch bei Tageslicht zu bergen.
Die Rettung gelang der Besatzung rasch: Der bereits entkräftete Mann konnte um 20:05 Uhr sicher zum Parkplatz der Talstation der Krippensteinseilbahn ausgeflogen werden.
